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<pre>Da legendäre Niederlagen beim deutschen Rekordmeister mittlerweile so sicher wie das Amen in der Kirche sind, fügte sich das 0:8-Debakel nahtlos in die jüngere Vita ein — ebenso arg hatte es das Team schließlich vor zwei Jahren unter dem bald darauf entlassenen Zinnbauer erwischt.  <p> Während Marco Reus erster Streich in Madrid die Borussen jedoch zu einem echten (Gruppen-)Sieger machte, war dessen späte Wortmeldung in der Domstadt eigentlich viel zu wenig, um die Heimreise auch nur halbwegs befriedigt antreten zu können.  <p>  Dass dieser Betrag die höchste je eingenommene Transfersumme bedeutet, lässt erahnen, dass an der Spree nach wie vor etwas kleinere Brötchen gebacken werden — zumal auch die für Selke locker gemachten 8 Millionen Euro eine Rekord-Investition bedeuten. <p> Nach meiner Überzeugung auch gegen Leipzig zumindest wieder für ein Pünktchen gut: Djibril Sow & die SGE (Â© IMAGO / Jan Huebner) <p>  Die mit 67 Treffern drittbeste Offensive des vergangenen Jahres hat in den letzten vier Partien schließlich kein einziges Tor erzielt: Ein ungewohnter Makel, der beileibe nicht nur auf den Mangel an Gelegenheiten zurückzuführen ist.  </pre>


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<pre>Da der Rückstand auf den sechsten Rang weiterhin vier Zähler beträgt, ist es aber zugleich nachvollziehbar, dass sich der Sport-Club vorerst nicht in die Rolle des Jägers drängen lassen möchte — zumal aus dem bemerkenswert schwachen Torverhältnis ein weiteres virtuelles Minus-Pünktchen resultiert.  <p> Nach 24 Spieltagen ist ein internationaler Startplatz zwar nur vier Zähler entfernt, die angepeilte Champions League dürfte aber nicht mehr zu erreichen sein.  <p>  Dies scheint aber nur noch eine Frage der Zeit zu sein, zumal aktuell nichts darauf hindeutet, dass der Hoffenheimer Höhenflug ein baldiges Ende haben könnte. <p> Mit vier Zählern rangieren die Hauptstädter momentan im gesicherten Tabellenmittelfeld und auch wenn die Tendenz seit dem Auftaktsieg gegen Augsburg abwärts zeigt (ein Punkt aus den letzten beiden Partien) gibt man sich bei den Berlinern guter Dinge, im nach der Länderspielpause angesetzten Heimspiel gegen Stuttgart (Sa, 12.9., 15:30 Uhr) den zweiten Saison-Dreier einzufahren. <p>  Und auch in Sachen Einstellung präsentierten sich die Hanseaten ganz anders als in den Wochen und Monaten davor. Der HSV lief über vier Kilometer mehr als Leipzig (118,1 bzw. 113,9 km) und in keinem Auswärtsspiel gewannen die Hamburger so viele Zweikämpfe wie bei den „Bullen“ (52,1 %).  </pre> 


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<pre> Aufgrund des verspielten Vorsprungs rief sich zudem auch die mentale Schwäche wieder einmal als die zentrale Achillesferse des Werks-Klubs in Erinnerung: Sogar, wenn wirklich so gut wie alles für Bayer spricht, sind die Spieler nach wie vor immer für einen rätselhaften Einbruch gut.  <p> Die 90 Minuten in der Hauptstadt haben somit wieder einmal die alte Weisheit bestätigt, dass das Glück stets jenen Mannschaften zur Seite springt, die ohnehin bereits über einen guten Lauf verfügen — während einem kriselnden Klub das Pech partout nicht von den Fersen weichen will.  <p>  Nachdem Hamburg gleich seine Heim-Premiere gegen Stuttgart reichlich schmeichelhaft gewann, schlug das Team in der Folge nur noch in der Fremde dreifach zu; vornehmlich die Siege in Gladbach, Ingolstadt und Hoffenheim haben demnach zur Etablierung im gesicherten Mittelfeld geführt. <p>  Video: Trotz der 0:2-Niederlage gegen Bayern zog man auf Schalke anschließend ein gutes Fazit. (Quelle: YouTube/ FC Schalke 04) <p>  Der Dank hierfür gebührt insbesondere Bruno Labbadia. Selbst widrigste Umstände wie der Fast-Abstieg im Mai, das Pokal-Aus in Jena (2:3 n.V.), die 0:5-Auftaktpleite bei den Bayern oder die „Rucksack-Affäre“ um Sportdirektor Peter Knäbel hielten den Coach nicht davon ab, aus einem heillos zerstrittenen Haufen eine verschworene Einheit zu formen.  </pre>


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<pre> Am Samstagabend (18:30 Uhr) sollen nach Möglichkeit drei weitere Punkte dazukommen, jedoch wird die Hertha nicht die lange Reise in den Süden antreten, um dem Liga-Neuling kampflos den Sieg zu überlassen. Das hat die „Alte Dame“ zumindest bisher nicht getan.  <p> Während die Schwarz-Gelben mit dem meist in den eigenen Reihen befindlichen Ball wieder einmal nicht sonderlich viel anzufangen wusste, tauchten die Hamburger mit klug gesetzten Nadelstichen gleich mehrfach aussichtsreich im gegnerischen Strafraum auf.   <p> Hannover-Stürmer Niclas Füllkrug: „Wir waren schon sehr gut am Ball, haben gut hinten rausgespielt, aber der letzte Pass ist nicht genau genug gekommen. Wir haben Probleme gegen Mannschaften, die sich so reinstellen.“ <p>  Video: Große Freude bei den Berlinern nach dem knappen Auswärtssieg in Ingolstadt. Doch Fabian Lustenberger und Co. wissen, dass sie gegen Gladbach nach einen drauf legen müssen. (Quelle: YouTube/Hertha BSC)  <p> Von auf Wiedergutmachung bedachten Pokal-Verlierern bin ich zudem auch im Vergleich zwischen Leverkusen und Wolfsburg überzeugt:  </pre>


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<pre> Während Leipzig beim Showdown gegen die Bayern von den personellen Problemen des Rekordmeisters zu profitieren hofft, kämpft der BVB gegen den direkten Rivalen aus Frankfurt verzweifelt um die Champions League.  <p> für das Unter 2,5 Tore kommt in meinen Augen das Match zwischen Köln und Frankfurt in Frage. Dass der FC in der Offensive kaum in Fahrt kommt und nach wie vor auf Davie Selke verzichten muss, ist die eine Seite der Medaille.  <p>  Dabei könnte es sich für den HSV als besonders unangenehm erweisen, dass sich diese Zuversicht auch noch mit dem unbedingten Willen zur Wiedergutmachung vermengt: Die jüngst an die alte Dame ausgehändigten drei Zähler gilt es nach Möglichkeit schon am Samstag nachzureichen. <p>  Auch wenn der Rekordmeister unter der Woche den fünften Liga-Sieg in Folge verpasste, gehen die Wettanbieter von einer eindeutigen Angelegenheit aus.  <p> Deshalb sehen die Wettanbieter die Kraichgauer auch minimal in der Favoritenrolle für dieses anstehende Kräftemessen.  </pre>


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